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M1

Feiertagsgesicht vor Feiertagen

Feiertagsgesicht vor Feiertagen

Handball: Die Herren der VTV Mundenheim zeigen zum Jahresabschluss noch einmal eine gute Leistung. Mit einem geschlossenen Auftritt besiegt die Mannschaft von Marco Tremmel den SV 64 Zweibrücken verdient mit 34:28 (15:11). Ein Zähler trennen beide Teams.

Von Volker Endres

 
Ludwigshafen. „Wir hatten heute alle richtig Lust auf dieses Spiel“, betonte Marco Tremmel, zum Saisonende scheidender Trainer der VTV Mundenheim. Das erste Heimspiel seit Anfang November, gute Stimmung im gut gefüllten Schulzentrum, die anschließende Weihnachtsfeier und eine sportlich reizvolle Aufgabe gegen den Mit-Absteiger aus der Dritten Liga – Motivationsprobleme hatten die Mundenheimer wirklich nicht. Und das stellten sie von Beginn an klar. „Normalerweise starten wir immer gut und haben dann im Lauf des Spiels unseren Durchhänger. Heute haben wir von Anfang an nicht ins Spiel gefunden“, beschrieb SV-Trainer Axel Koch den Spielverlauf.Tatsächlich bestimmten die Gastgeber, von einer knapp fünfminütigen Schwächephase in der Mitte des ersten Durchgangs abgesehen, die Partie von Anfang bis zum Ende. Zweibrücken nutzte diese Phase aus, machte aus dem 5:3 der Mundenheimer (12.) ein 5:7 (15.) aus Sicht der Gastgeber. Es war für Mundenheim nur eine kurze geistige Auszeit mit zwei leichten Fehlern und zwei Fehlwürfen. Die VTV hatten sich dann schnell wieder gefangen, glichen durch Thoren Pönisch und Lukas Klein aus. Für die Wende sorgte allerdings Torhüter Nico Klein. Es waren nicht nur seine 15 Paraden, die ihn zum sicheren Rückhalt machten. Klein erwies sich auch als Doppeltorschütze. Dabei profitierte Klein vom Zweibrücker Schachzug, es mal für drei Angriffe mit dem siebten Feldspieler und zwei Kreisläufern zu versuchen. Die Folge waren zwei Fehlwürfe und zwei Bogenlampen aus dem eigenen Kreis ins leere Gästetor. Statt 10:9 hieß es 12:9 – gerade einmal 31 Sekunden benötigte Klein für seine beiden Treffer.

Der Rest war ein tolles und variantenreiches Angriffsspiel der Gastgeber. Dieses wurde immer wieder initiiert von Yannick Muth und Yannick Treiber, aber auch ermöglicht durch die Arbeit von Sascha Hanke am Kreis. Der freute sich über jegliche Unterstützung bei der Knochenarbeit am Kreis. Der vielseitig einsetzbare Lars-Matthias Hannes meldete sich nach langer Verletzungspause mit fünf Treffern wieder zurück. Profitiert haben die VTV lediglich von der frühen Verletzung des Zweibrücker-Abwehrchefs Tom Griese, der nach einer Viertelstunde ohne Gegnerkontakt umgeknickt war. Damit fehlte der Gäste-Defensive die Stabilität. Und egal welche Formation Koch ins Feld schickte – die VTV Mundenheim hatten immer wieder die passende Antwort darauf. Deshalb siegten sie verdient. „Unsere Abwehr stand heute super, und wir haben immer getroffen, wenn wir ein Tor gebraucht haben“, bilanzierte ein zufriedener Marco Tremmel. Einwurf
So spielten sie
VTV Mundenheim: Nico Klein (2/Hahn für ein Siebenmeter) - Pönisch (3), Muth (3), Schleidweiler (3) - Binnes (2), Florian Treiber (2) - Hanke (4) - Doppler, Nagel, Lukas Klein (1), Yannick Treiber (9/5), Hannes (5)
SV 64 Zweibrücken: Berz, Santarini (18. - 47.) - Bayer (1), Majbik (3), Grieser (2) - Hammann (3), Eisel (11/3) - Sema (2) - Huber (2), Schwarzer (2), Oetzel, Zellmer (1), Alt, Wöschler (1)
Spielfilm: 4:2 (10.), 5:7 (15.), 13:9 (25.), 15:11 Hz., 19:14 (37.), 23:21 (46.), 29:23 (54.), 34:28 Ende - Zeitstrafen: 0:3 - Siebenmeter: 5/5 – 3/3 - Beste Spieler: N. Klein, Hanke – Eisel - Zuschauer: 270 - Schiedsrichter: Kijowsky/Strüder (Bodenheim).

Quelle

Ausgabe Die Rheinpfalz Ludwigshafener Rundschau - Nr. 292
Datum Montag, den 18. Dezember 2017
Seite 14