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Handball: Im ersten Spiel nach dem Rauswurf von Trainer Andreas Reckenthäler unterliegt die TSG Friesenheim II mit 29:22 (13:9) bei den VTV Mundenheim.

 

Talfahrt hält nach Trainerentlassung an

Handball: Im ersten Spiel nach dem Rauswurf von Trainer Andreas Reckenthäler unterliegt die TSG Friesenheim II mit 29:22 (13:9) bei den VTV Mundenheim. Die Mannschaft erfährt per WhatsApp von der Trennung. Die Gastgeber steigerten sich nach zwei deutlichen Niederlagen wieder. Der Erfolg soll wieder Schwung bringen.

Von Elena Bruckner

 
Ludwigshafen. „Der Sieg für Mundenheim war verdient, wenn auch nicht unbedingt in der Höhe“, sagte TSG-Trainer Uli Spettmann nach der Partie. Seine Mannschaft hatte sich gegen den Lokalrivalen zunächst sehr schwer getan. Nach einer guten Viertelstunde waren die Gastgeber auf 9:2 davongezogen. „Die Abstimmung in der Abwehr war nicht so, wie wir das besprochen hatten. Im Angriff haben wir nur quer gespielt wie ein Kaninchen vor der Schlange“, haderte Spettmann. In den Minuten vor der Halbzeitpause kamen die Junioreulen schließlich besser ins Spiel. Im Angriff erarbeitete man sich mehr und mehr Chancen, im Friesenheimer Tor zeigte Janik Kunz, wie auch sein Mundenheimer Pendant Nico Klein, einige starke Paraden. Nach der Chance zum Ausgleich für die TSG beim Stand von 15:14 bauten die VTV ihren Vorsprung bis zum Ende erneut auf sieben Tore aus. „Mundenheim hat dann wieder einen Lauf bekommen, das hat uns das Genick gebrochen“, bedauerte Spettmann.Mundenheims Trainer Marco Tremmel zeigte sich mit der Leistungssteigerung seines Teams im Vergleich zu den jüngsten Auftritten sichtlich zufrieden. „In der Abwehr haben wir offensiver und aggressiver gespielt“, sagte Tremmel. Sein Co-Trainer Stefan Wegerle sah in der Offensive noch Verbesserungspotenzial: „Wir haben genug Qualität, die wir zwischendurch auch zeigen, aber wir sind im Angriff noch zu harmlos. Da muss mehr Zug rein. Heute haben wir einige Chancen liegen gelassen, die Wurfquote müssen wir verbessern.“

Die überraschende Entlassung des Friesenheimer Trainers Andreas Reckenthäler vor wenigen Tagen hatten die Junioreulen im Derby so weit wie möglich abgehakt. „Direkt nach der Bekanntgabe am Montag ging das bei der Mannschaft schon in den Köpfen rum, aber gegen Ende der Woche haben sie gut trainiert“, sagte Spettmann, der mit Reckenthäler bis zu dessen Entlassung ein gleichberechtigtes Trainerduo gebildet hatte und nach dessen Wechsel nach Mundenheim die Mannschaft ohnehin alleine weiter trainieren sollte. Reckenthäler wird kommende Saison die VTV trainieren. Das Team um Kapitän Erik Hannes war von der Entlassung überrascht worden. „Das wurde uns am Montag zuerst vom Trainer und dann von den Verantwortlichen per WhatsApp mitgeteilt“, erzählte Hannes: „Weil wir aber das Derby vor uns hatten, wurde dann aber nicht mehr groß darüber geredet.“

Für Mundenheim soll der Derbysieg nach den Niederlagen gegen Bingen und Saulheim neuen Schwung bringen. „Nach zwei Niederlagen mit je zehn Toren war es wichtig für uns, zu gewinnen. Ein Start-Ziel-Sieg ist gut für die Moral“, sagte Wegerle. So spielten sie
VTV Mundenheim: Nico Klein, Hahn – Florian Treiber, Simon Schleidweiler (6/1), Yannick Treiber (3), Muth (4), Lukas Klein, Doppler (1), Pönisch (4), Arentz, Binnes (6), Dietz, Lars Hannes (3/2), Hanke (2)
TSG Friesenheim II: Kunz, Hoppe, Hoblaj – Pfeil (4/1), Bußer (3), Happersberger (4), Schulte (1), Bolomsky (1), Seifried, Aaron Schleidweiler (2), Wilbrandt (4), Thilmann (2), Rogawski, Erik Hannes (1)
Zeitstrafen: 4:5 – Siebenmeter: 5/1 – Beste Spieler: N. Klein, Binnes, Schleidweiler – Kunz, Wilbrandt – Zuschauer: 220 – Schiedsrichter: Stolle/Frank (Vallendar).

Quelle

Ausgabe

Die Rheinpfalz Ludwigshafener Rundschau - Nr. 42

Datum

Montag, den 19. Februar 2018

Seite

18

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