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Handball: Oberligist VTV Mundenheim unterliegt TV Offenbach 28:32 – Schwächen in Abwehr und Angriff – Trainer Tremmel bedient

 

Katastrophale zweite Halbzeit

Handball: Oberligist VTV Mundenheim unterliegt TV Offenbach 28:32 – Schwächen in Abwehr und Angriff – Trainer Tremmel bedient

Von Volker Endres  

Ludwigshafen. Mit einer insgesamt schwachen Leistung haben die VTV Mundenheim im Derby der Handball-Oberliga gegen den TV Offenbach mit 28:32 (15:14) verloren. Die Gastgeber unterboten dabei auch geringste Erwartungen, funktionierten weder in der Abwehr noch im Angriff als Mannschaft.

„Das war ein Rückfall in die Vorrunde“ – VTV-Trainer Marco Tremmel suchte nach der desaströsen Leistung gegen den Tabellenzwölften nach Worten. „Wir hatten klare Absprachen, aber wir haben uns weder in der Abwehr, noch im Angriff an die taktischen Vorgaben gehalten“, ging er mit seinen Spielern hart ins Gericht. Es war ausschließlich Torhüter Rouven Hahn und seinen teilweise spektakulären neun Paraden zu verdanken, dass die VTV mit einer Führung in die Pause gingen. Die Fehlerquote war schon in den ersten 30 Minuten deutlich zu hoch für die eigenen Ansprüche. Neun leichte Ballverluste und elf Fehlwürfe ergaben eine schwache Bilanz und eben trotzdem eine Führung, weil Hahn alleine drei Gegenstöße und einen Siebenmeter der Gäste parierte.Dabei war das Spiel der Südpfälzer durchaus eindimensional: Immer wieder suchte Offenbach den Weg über Fabian Grapp am Kreis. Und immer wieder fanden sie ihn auch. „Unsere Abwehrspieler haben sich erst dann bewegt, wenn der Ball in ihre Nähe kam. Und dann ist es eben schon zu spät“, haderte Tremmel. Und weil im zweiten Abschnitt Rouven Hahn seine Galaform nicht halten konnte, die Abwehr weiterhin ohne Zugriff gegen die Offenbacher Angriffe agierte und die Mundenheimer Offensive immer mehr in ihre Einzelteile zerfiel, sank das Stimmungsbarometer bei den Gastgebern nahezu minütlich. „Das war gar nichts von uns. Das war planlos. Jeder hat nur sein eigenes Ding gemacht“, schimpfte Tremmel. Beleg dafür waren die letzten Spielminuten. Obwohl in Überzahl, schafften die VTV beim 27:30 (56.) in drei Angriffen nicht mehr den Anschluss, erlaubten sich einen technischen Fehler und zwei Fehlwürfe. Dabei fehlte von der Bestbesetzung nur Marco Binnes im Feld und Torhüter Nico Klein. Co-Trainer Marcus Muth nahm es mit Galgenhumor: „Wir haben uns für den Pokal geschont.“ Im Halbfinale des Pfalzpokals ist Mundenheim am kommenden Wochenende zu Gast beim TV Offenbach. Motiviert sollten die VTV dort auf alle Fälle sein.
so spielten sie
VTV Mundenheim: Hahn, Tim Doppler (ein Siebenmeter) – Pönisch (1), Arentz (3), Lukas Klein (1) – Dietz (2), Florian Treiber (2) – Hanke – Hannes (8/3), Scheuerer, Julian Doppler (4), Schleidweiler (1), Yannick Treiber, Muth (6).
Spielfilm: 5:5 (13.), 9:7 (20.), 10:11 (23.), 15:14 Hz., 16:16 (35.), 18:21 (41.), 22:25 (47.), 25:30 (54.), 28:30 (59.), 28:32 Ende - Zeitstrafen: 2:5 - Siebenmeter: 4/3 - 4/3 - Beste Spieler: Hahn, Julian Doppler – Grapp, P. Mohra - Zuschauer: 150 - Schiedsrichter: Gilcher/Oeser (Riegelsberg).

 

Quelle
Ausgabe Die Rheinpfalz Ludwigshafener Rundschau - Nr. 67
Datum Dienstag, den 20. März 2018
Seite 22

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