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LUDWIGSHAFEN: LOKALSPORT

„Spieler müssen erst zu Dirigenten werden“
Handball: VTV-Kapitän Daniel Arentz redet Klartext

«Ludwigshafen.» 
Mit 22:24 (11:14) gegen die HSG Kastellaun/Simmern quittierten die VTV Mundenheim eine ebenso überraschende wie unnötige Heimniederlage in der Handball-Oberliga. Entsprechend gereizt war anschließend die Stimmung im Schulzentrum. VTV-Kapitän Daniel Arentz versuchte eine Analyse.

Herr Arentz, wie ist eine solche Niederlage zu erklären?

Das ist eigentlich ganz einfach: Wir haben vorne zu viele technische Fehler gemacht und in der Abwehr keinen richtigen Zugriff bekommen. Wir haben zu viele Bälle einfach weggeworfen und erst in den letzten Minuten begonnen, uns wirklich gegen die Niederlage zu wehren. Aber da war es schon zu spät.

Die VTV haben in dieser Saison schon echte Glanzleistungen geboten, hatten aber auch immer wieder Ausrutscher – wie gegen Kastellaun/Simmern. Wieso spielt die Mannschaft so wechselhaft?

Hier merkt man, dass wir sehr viele junge Spieler im Kader haben. Wir können zwar unglaublich gut schnell spielen, und wir haben die individuelle Klasse für Vollgas-Handball, aber wenn ein erfahrener Gegner kommt, gegen den man mit etwas mehr Geduld spielen muss, fehlt uns schließlich ein Plan B. Wir können einfach nicht abwarten.

Wäre es nicht genau die Aufgabe des erfahrensten VTV-Spielers auf der Platte, diese Geduld umzusetzen?

Das war gerade heute schwierig, weil ich mir kurz vor der Pause eine Zerrung zugezogen habe und nur noch für die Siebenmeter reinkommen konnte. Generell ist das aber keine Frage des Alters, sondern eine Aufgabe der Schlüsselpositionen. Ich spiele aktuell nur Abwehr und jeweils kurzzeitig im Angriff auf Halbrechts. Von diesen Positionen aus ist es schwer, Einfluss auf die Spielgestaltung zu nehmen.

Nach einer wackligen Startphase hatten die VTV beim 11:9 (22.) das Spiel besser im Griff. Warum hat die Mannschaft es dann wieder aus der Hand gegeben?

Da haben wir wieder begonnen, seltsame Dinge im Angriff zu spielen. Wir haben Bälle in der Kreuzbewegung oder durch riskante Kreisanspiele verloren. Kastellaun hat nichts Großartiges gemacht, aber sie haben solide gespielt und die Chancen genutzt, die wir ihnen geboten haben.

Trotzdem hat sich das Team in der zweiten Hälfte (18:19/46., 20:21/ 53., 21:22/55.) wieder herangekämpft. Warum hat es nicht mit dem Ausgleich geklappt?

Weil uns da schon das Selbstvertrauen gefehlt hat. Wir hatten mehrfach die Chance zum Ausgleich, aber wir haben sie nicht genutzt. Wir hatten in diesem Spiel nie Oberwasser.

Kann man die Niederlage an wenigen Dingen festmachen?

Ich weiß nicht, ob es generell Cleverness ist, oder ob nur Erfahrung fehlt. Fakt ist, dass wir Spieler haben, die erst noch zu Dirigenten werden müssen. Daran müssen wir arbeiten.

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