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Handball: VTV rücken nach 26:18-Erfolg gegen den TV Bodenheim auf den zweiten Tabellenplatz vor – Kuriose Auszeit bringt die Wende

Von Volker Endres

Ludwigshafen. Mit einem 26:18 (12:9)-Erfolg über den TV Bodenheim stürzten die Damen der VTV Mundenheim den Tabellenführer der Handball-Oberliga. Außerdem schob sich das Team von Thorsten Engert und Carsten Mischler selbst auf den zweiten Tabellenplatz. Für Engert ist aber klar: „Das sind für uns Punkte gegen den Abstieg.“

 Es sind nicht immer die Spielerinnen, die über Sieg und Niederlage entscheiden. Auch die Schiedsrichterinnen Vanessa Schlichter und Manou Engler drückten der Oberligapartie im Mundenheimer Schulzentrum nicht den entscheidenden Stempel auf. Markus Reese, Trainer des überraschend stark gestarteten Aufsteigers aus Bodenheim, musste sich den größten Teil der Schuld am dritten Heimsieg der VTV-Damen an den verschwitzten Trainingsanzug heften. Mit seiner Auszeit in der elften Spielminute nahm er die eigene Truppe praktisch aus dem Spiel. „Diese Auszeit habe ich nicht verstanden. Im Gegenteil. Ich wollte gerade selbst eine nehmen, um unser Spiel zu beruhigen“, war auch VTV-Trainer Engert vom Schachzug seines Kollegen überrascht. Mit 5:8 lag seine Mannschaft zu diesem Zeitpunkt zurück. Nach einem ordentlichen Start, in dem sich die personell angeschlagenen Mundenheimerinnen hervorragend auf die offensive 5-1-Deckung der Gäste vorbereitet präsentiert hatten, schlug das Pendel eindeutig zugunsten der Bodenheimerinnen aus. Nach dem 3:3 (6.) setzte sich der Tabellenführer auf 5:8 (11.) ab – eben bis Reese die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch legte, offensichtlich Gesprächsbedarf hatte. Der Erfolg dieser Aktion: Bis zur Pause gelang den Gästen nur noch ein weiterer Treffer und Mundenheim schwamm sich frei. Die Defensive wurde noch ein wenig griffiger. Dann lief es auch im Angriff besser, wurden die Chancen auch verwandelt. Dabei tat sich Kim Böhme besonders hervor, die nicht nur von der Siebenmeterlinie ohne Fehlversuch blieb, sondern auch aus dem Feld heraus nur einen Ball nicht im Tor unterbrachte. Mit ihren elf Treffern (11/6) bezwang sie die Gäste beinahe im Alleingang. Sie war auch zur Stelle, als die VTV zu Beginn des zweiten Durchgangs beinahe doch noch einmal wackelten, auf 14:13 verkürzten. Es folgten zwei Böhme-Treffer und eine 14-minütige Torflaute der Gäste (23:14, 52.). Und dann war da natürlich noch Sabine Winkelmann. Die kam als Joker von der Bank und wurde nicht nur zu einer zentralen Figur der Aufholjagd, sondern steuerte das VTV-Schiff im zweiten Abschnitt zur beruhigenden Zehn-Tore-Führung, riss dabei ihre Mannschaft förmlich mit. Ein Krampf von Sophie Heiser zehn Minuten vor dem Ende war Beleg für die Mundenheimer Energieleistung, die nur den Trainer nicht überraschte. „Die Mädels haben sich heute echt reingehauen.“ Gedankliche Höhenflüge blockte er aber ab: „Es waren nur zwei weitere Punkte gegen den Abstieg.“ Und nun müsse seine Mannschaft daran arbeiten, auch auswärts solche Punkte zu sammeln.
So spielten sie VTV Mundenheim: Aulenbacher, Meiszis – Heiser (3), Butz, Götz – Böhme (11/6), Wehr (4) – Köbele (1) – Wendler, Reis (2), Winkelmann (2) Spielfilm: 3:3 (6.), 5:8 (11.), 9:8 (21.), 12:9 Hz., 14:13 (37.), 23:13 (51.), 26:18 Ende – Zeitstrafen: 2:3 – Siebenmeter: 6/6 – 4/3 – Beste Spieler: Köbele, Böhme – Tomascheck - Zuschauer: 100 – Schiedsrichter: Schlichter/Engler (Brotdorf).

Quelle:

Ausgabe: Die Rheinpfalz Ludwigshafener Rundschau - Nr. 239

Datum: Dienstag, den 15. Oktober 2019

Seite: 20