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M2

Nach zuletzt zwei sieglosen Partien spielen sich die Herren 2 wieder auf die Erfolgsspur.

Dank mehr Verletzungen als in so mancher Emergency Room Staffel schrumpft der Kader der Herren 2  immer weiter und ähnelt so langsam der Personaldecke der sieben Zwerge. Über verstauchte Füße, Knochenprellungen und "eventuell gebrochene" Rippen bis hin zu Steisbeinprellungen, welche sich auf der Auswechselbank geholt wurden, hat das Lazarett der Herren 2 alles zu bieten.
Vier Spieler fehlten der zweiten Hornissengarde verletzungsbedingt während der Trainingswoche und so gestaltete sich die Vorbereitung auf das Wochenende recht schwer. Andre Rebholz, seit vergangener Woche geschmeidige 37 Jährchen jung, war daher erneut gezwungen kreativ auf die Ausfälle zu reagieren und die Motivation im Team nicht abfallen zu lassen.

Vorbei an den "mehrköpfigen" und mit "mindestens 16" Beinen ausgestatteten Spinnen im Treppenhaus der Franz-Zang-Halle traf sich die Truppe der Herren 2 in der Kabine. Den neun halbwegs fitten Sportfreunden der VTV sah man die Begeisterung förmlich an als es hieß, dass der Kader der Gäste um den ein oder anderen Oberligaakteur aufgestockt wurde. Während die teilweise ledierten Körpergerüste gedehnt wurden gesellte sich Sebastian Hofmann zum Kader dazu. Unter den acht einsatzfähigen Feldpielern schnürten sich auch Ruben Meyer sowie Marcel Lemmert die Handballschuhe. Beide hatten unter der Woche noch verletzungsbedingt pausiert. Die Vorzeichen für die Partie hätten also besser sein können.

Die Anfangsphase des Spiels erinnerte nur bedingt an Handball. Dansenberg traf von außen meist im Kreis und die VTV, in Person von Lucas Weingarte, von der 7-Meter Linie. Die ersten fünf Versuche landeten im Tor der Gäste. Beim sechsten Strafwurf lediglich der Torhüter. Mit sieben Treffern war die 99 der VTV abermals bester Schütze. Das Spiel war durchgehend ausgeglichen und keines der beiden Teams gelang es sich abzusetzen. Beim Stand von 12 :11 für die VTVler gab es Strafwurf für Dansenberg (26. Min.). Simon Kalveram im Tor übte anscheinend zu viel Druck auf den Schützen aus und wehrte den Ball ab. Mit einem 14:12 für die Hornissen ging es in die Halbzeit.

Kurz nach Wiederanpfiff schafften die Gäste den Ausgleich. Auch im weiteren Spielverlauf gelang es ihnen immer wieder gleichzuziehen. Der Treffer zum 20:17 gab nur kurz Grund zur Freude (39. Min.). Der Torschütze der VTV, Jonas Scheiring, kam nach seinem "Tor der Saison" unglücklich auf und knickte um. Von den Schultern seiner Mitspieler und dem Applaus der Zuschauer gestützt begab sich der Mittelmann und Mannschaftsarzt der Herren 2 auf die Bank. Seine eigens erstellte Diagnose "ein Band ist mindestens ab" wurde im gleichen Atemzug noch ergänzt mit "ich will weiter spielen". Purer Siegeswille.
Die durch die Behandlung entstandene Pause nutzen die Hornissen um nochmals etwas zu trinken. Spielertrainer Andre Rebholz nahm anscheinend erneut einen großen Schluck aus der Quelle der ewigen Jugend und traf gut 10 Minuten vor Schluss zur 24:21 Führung für die VTVler. Florian Wüst bewies wie gefühlvoll Zwei-Meter-Menschen agieren können und traf sehenswert per angedrehtem Heber zum 29:26 (57. Min.). Doch wieder gelang es den Hornissen nicht den Vorsprung zu halten. Beim Stand von 31:30 nahmen die Hausherren die letzte Auszeit. In doppelter Unterzahl galt es die verbleibenden 18 Sekunden zu überstehen. Spielertrainer Andre Rebholz fand schweratmend deutliche Worte. Nur nicht unnötig prellen und in Zweikämpfe gehen!
Wenige Sekunden nach Wiederanpfiff landete der Ball bei der Nummer 17 der VTV, Andre Rebholz. PRELLEND (!) ging dieser durch DREI (!) Verteidiger durch und spielte den Ball zu Ruben Meyer der wiederum Sebastian Hofmann ins Visier nahm. Frei an den sechs Metern kam dieser drei Sekunden vor Schluss zum Abschluss und traf zum 32:30.
Die Freude war groß, die Beine schwer und die Stimmbänder stark beansprucht. Trotzdem bekam Geburtstagskind und Veranstalter der danach stattfgefundenen Ü-30 Fete Andre Rebholz sein Geburtstagsständchen gesungen.
Die Geburtstagskarte mit dem Schriftzug alles gute zum 60. wurde dankend und mit Vogelzeig angenommen.

Ein Dank auch nochmal an die lautstarke (!) Unterstützung der Zuschauer, die dazu führte, das einige Spielzüge pantomimisch angesagt werden mussten.

Es spielten : Kalveram/ Muth - Rebholz (6), Weingarte (7) , Hofmann(4) , Nagel (3), Meyer (3), Scheiring (3), Lemmert M. (3), Wüst (3)

Nächste Woche geht's zum mit Sicherheit schwierigem Auswärtsspiel nach Lingenfeld. Über den ein oder anderen reiselustigen Zuschauer würde sich die Truppe freuen.

HOSSA MUNNREM!