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M3

Nach zuletzt vier unterhaltsamen Siegen in Folge verliert unsere gute Laune Truppe auf furiose Art das Derby gegen den TV Rheingönheim 2.

Wie bereits im letzten Bericht erwähnt schließt der Transfermarkt in der B- Klasse nie. Manager und Spielertrainer Benjamin Schäfer sah nach den Ausfällen der drei etatmäßigen Herren 3 Keeper erneut Handlungsbedarf. Durch akribisch geplante Verhandlungstaktiken, wie sie sonst nur auf Vox in der Höhle der Löwen zu sehen sind, konnte das Torhütergespann Sturm/Zentgraf verpflichtet werden. Dies war jedoch nicht der einzige personelle Wechsel. Nachdem Felix Gössner im Spitzenspiel vergangene Woche eine Knochenabsplitterung mit nach Hause nahm, rückte Verbandsligaroutinie Lars Bolz in den Kader. An dieser Stelle nochmals Gute Besserung.

Beide Teams waren hoch motiviert. Allen voran die Heimmannschaft. Unmittelbar vor der Partie spielte die erste Garde des TVR und verlor knapp. Das Spiel wurde anscheinend als Warmlaufen interpretiert, denn die Hälfte des Kaders lief knapp 20 Minuten später gegen unsere Hornissen erneut auf. Die müden Knochen wurden nochmals wachgelaufen, die klirrenden Schultern abermals gedehnt und der Begriff Doppelbelastung neu definiert. Doch die Motivation war auch auf Mundenheimer Seite grenzenlos. Die Nummer 22 der VTVler lud bereits vor Anpfiff zur schönsten Turnkür außerhalb der olmypischen Spiele. Die jetzt schon legendäre Strafwurftechnik wurde nochmals geprobt und der Treffer ins leere Tor lautstark von der Tribüne bejubelt.

Moritz Sturm begann im Tor der VTVler und kam nach zwei Jahren Pause zu seinem Comeback im Trikot der Hornissen. Seine immer noch vorhandenen katzenartigen Reflexe vereitelten des öfteren den Einschlag im Tor. Die vier Säulen der Kommunikation hatten bei seinen Vorderleuten anscheinend wenig Bedeutung. Die Absprache in der Deckung glich einem abstrakten Kunstwerk und so konnte der TVR durch einfach Tore aus dem Rückraum sowie über den Kreis in Führung gehen. Im Angriff lief es etwas besser. Die Entertainmentpakete im Trikot der VTV kamen regelmäßig zum Abschluss. Doch nicht jeder Ball fand den Weg ins Tor. Die Bälle die in den vergangenen Spielen noch die Hallenwand begrüßen durften landeten nun auf dem Torhüter.
Wie heißt es so schön: "Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch das Pech dazu". Etliche Aluminumtreffer verhinderten mehrmals einen Jubel auf Seiten der VTV. Allen voran Daniel Mannerz zündete mehrere Raketen gen Unterlatte. Alle kamen im Umkreis der Torlinie auf und auch nach mehrmaligen Anfordern des Videobeweises von der Tribüne blieb die Pfeife stumm. Durch die hohe Anzahl an verworfenen Bällen sowie dem durchgehend eingestellten Energiesparmodus in der Abwehr ging der TVR mit einer 13:11 Führung in die Halbzeit.

Trotz Rückstand gab es mit Wiederanpfiff umgehend Jubel auf Seiten der VTV. Markus Zentgraf stand nun im Tor der Hornissen und spielte als wäre er nie weg gewesen. Mit seinen vielumjubelten Paraden hielt er die Hornissen im Alleingang in der Partie. Nach Paraden im Hürdensitz, fliegend in der Luft oder als personifiziertes Stellungsspiel wurde der erste Strafwurf gegen die Hornissen allein durch seine Präsenz an die Hallenwand gezimmert. Der Schlussmann der VTV war der einzige Lichtblick in einer ebenso von Fehlwürfen geprägten zweiten Mundenheimer Halbzeit.
Die letzten 15 Minuten erinnerten stellenweise an den Sportunterricht. Während im Angriff der praktsiche Teil in Form von Völkerball erfolgte gab es in der Abwehr einen Exkurs in Sachen Handballverständnis, welcher gut 10 Minuten vor Schuss seinen Höhepunkt fand.... Anschnallen und festhalten:

Zu einem Zeitpunkt in dem jeder Ballgewinn spielentscheidend sein konnte flog der Ball nach einem, von VTV Akteur Rene Altmann, geblockten Rückraumwurf in hohen Bogen in Richtung Toraus. Geistesgegenwärtig hechtete der Außenverteidiger der VTV dem Ball hinterher und schlug diesen in den Sechs-Meter Raum von VTV Torwartikone Markus Zentgraf. Dort kam der Ball zwei Mal auf und fing langsam, sehr langsam an zu rollen. Die Angreifer des TVR sowie der Großteil der VTV Spieler verabschiedeten sich bereits auf die andere Hallenhälfte. Der wirklich sehr langsame rollende Ball kam allmählich vor das Tor. Markus Zentgraf schaute entspannt zu. Einige Sekunden verstrichen und der wirklich sehr sehr langsam rollende Ball bewegte sich wundersamer Weise weiterhin. Nachdem das Spielgerät fast komplett von links nach rechts rollte verstand auch der letzte das Markus Zentgraf durch geplantes Zuschauen den VTVlern so den Ball sicherte und einen Freiwurf für den TVR verhinderte. Tim Freyer sowie Rene Altmann warteten zusammen mit einem Angreifer des TVR auf den wirklich sehr sehr sehr langsam rollenden Ball der von Markus Zentgraf stehts verfolgt wurde. Was aussah wie das langsamste Curling Spiel der Sportgeschichte endete mit dem Ballgewinn der VTV und war ohne Konkurrenz die Szene des Spiels.

Daraufhin zeigten die Schützen der VTVler jedoch weiterhin Nerven. Beim Stand von 23:20 gab es den ersten Strafwurf für die Hornissen (58. Min.). Die Nummer 22 wusste was das Publikum sehen wollte, setzte zum Wurf an und traf. Alles wurde nun auf eine Karte gesetzt und Manndeckung wie zu besten E-Jugend-Zeiten praktiziert. Doch es hatte einfach nicht sollen sein. Kurz vor Schluss gelang dem TVR noch der Treffer zum 24:21 und die Schlusssirene ertönte. Ein herber Rückschlag für die Teilzeitathleten unserer Herren 3.
Wir wünschen den Freunden des TVR weiterhin viel Glück und freuen uns bereits auf das Rückspiel.

Es spielten: Sturm / Zentgraf - Lienert (2), Bolz (3), Rösler (5), Mannerz (8), Barrow (2),Freyer (1), Altmann , Gräf, Müller

Das nächste Herren 3 Match findet kommenden Sonntag um 17 Uhr in der Heinrich Ries Halle statt. Gegner wird dort die sympatische Truppe des VSK Niederfeld sein. Für gute Unterhaltung ist gesorgt. Also kommt vorbei und lasst das Spiel zur nächsten Herren 3 Party werden.


HOSSA MUNNREM