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Handball: Oberligist VTV Mundenheim trumpft im letzten Heimspiel auf

Ludwigshafen. Mit einem 30:22 (18:10)-Erfolg über die MSG HF Illtal festigten die Herren der VTV Mundenheim den vierten Tabellenplatz in der Handball-Oberliga. Die jungen Mundenheimer zeigten dabei im letzten Heimspiel des Jahres eine echte Galavorstellung. „Sicherlich das beste Spiel, seit ich hier Verantwortung trage“, lobte VTV-Trainer Andreas Reckenthäler.

Die 240 Zuschauer im Mundenheimer Schulzentrum bewiesen ein gutes Gespür. Sie wählten Jan Zentgraf zur Hornisse des Tages“. Der 20-Jährige war nicht nur wichtiger Baustein der bärenstarken Deckung der Gastgeber, sondern zündete im zweiten Durchgang mit fünf Treffern auch im Angriff den Turbo. Er schraubte das Ergebnis im Alleingang vom 23:18 auf 25:18 und zog auch noch eine Zweiminuten-Strafe gegen Max Mees. Spätestens mit Yannick Treibers 26:18 (51.) waren auch letzte Hoffnungen der Gäste im Keim erstickt, spielten, kämpften und kombinierten sich die VTV einem sicheren Heimsieg entgegen.Dafür benötigten die VTV kaum Anlauf. Zwar gingen die Gastgeber schnell mit 2:0 in Führung, kassierten aber ebenso schnell den 2:2-Ausgleich (3.). An den personellen Engpässen lag das nicht. Da hatte das Trainerteam vorgebaut und mit Torwarttrainer Steffen Schneider und André Rebholz eine Menge zusätzliche Erfahrung mit Spielberechtigung auf die Bank beordert. Zum Einsatz kam aber nur Schneider in der Schlussphase, der den Kempa zum 29:20 (57.) durch Leo Pfeil mustergültig auflegte. Feierstimmung in der Halle, die nach dem psychologisch wichtigen 30:21 von Marcel Deege noch einmal gesteigert wurde.

„Wir haben als Mannschaft gut gespielt“, bilanzierte Zentgraf. Und das ohne die sonst übliche Schwächephase konstant über die 60 Minuten. Schwer, einzelne Akteure dabei hervorzuheben. Nicht Janik Kunz mit rund 20 Paraden, auch nicht Yannick Treiber, der bei einigen Leichtsinnsfehlern insgesamt gut Regie führte. Im Gegenteil. Jeder VTV-Akteur erfüllte die in ihn gesetzten Erwartungen. In der Abwehr sowieso, wie Dominic Hopp und die Brüder Aaron und Simon Schleidweiler, aber auch im Angriff wie Tim Schmieder mit seinen vier Treffern. Für seine Verhältnisse ein unscheinbarer Held wurde Benjamin Treiber, der nicht nur fünf Treffer aus den unterschiedlichsten Positionen erzielte, sondern auch in der ersten Welle als Mittelmann glänzte und in der Defensive aufmerksam war.

Es war eben ein gelungener Abend für die Mundenheimer. „Unser Matchplan ist voll aufgegangen, aber ich hatte in der ganzen Trainingswoche schon ein gutes Gefühl“, sagte Trainer Reckenthäler. Es war ein wichtiger Sieg der Mundenheimer, die das Jahr mit den Spielen beim TuS KL-Dansenberg II und zum Beginn der Rückrunde beim verlustpunktfreien Spitzenreiter SV 64 Zweibrücken beenden werden. An der Position im oberen Tabellenmittelfeld wird sich dabei nach der tollen Vorstellung gegen Illtal nichts ändern.env

Quelle:

Ausgabe: Die Rheinpfalz Ludwigshafener Rundschau - Nr. 280

Datum: Dienstag, den 3. Dezember 2019

Seite: 22