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Oberligist VTV Mundenheim holt nur drei neue Spieler

 

 

Ludwigshafen. Mit einem Heimspiel gegen die HF Illtal beginnt für die Herren der VTV Mundenheim am Samstag, 17 Uhr, die neue Saison in der Handball-Oberliga. Trainer Patrick Horlacher hofft auf eine Bestätigung des sechsten Ranges aus dem Vorjahr.

Bei den VTV Mundenheim ist Kontinuität eingekehrt. Nur drei Neuzugänge, zwei „echte“ mit Daniel Arentz vom TV Ruchheim und Talent Lukas Klein (TV Kirrweiler) und ein „unechter“ mit Fabian Bappert aus der eigenen Jugend, ersetzen die Abgänge von Michael Heilmann und Simon Widler. Trotzdem hadert der Trainer: „Uns fehlt noch das Eingespielte. Durch die Schulferien hatten wir in der Vorbereitung relativ wenig Hallenzeiten. Wir liegen, wie viele Pfälzer Mannschaften, etwa zwei bis drei Wochen hinter dem Zeitplan.“ Ein neuer „Kopf“ der Mannschaft habe sich deshalb noch nicht herausgebildet – Spielmacher Marco Tremmel fällt nach seinem Kreuzbandriss wohl für die gesamte Vorrunde aus. Gerade deshalb hätte sich Horlacher mehr Spielgelegenheiten gewünscht, „aber auch aus Gründen von fehlenden Sporthallen mussten wir sechs unserer Vorbereitungsspiele absagen.“ So konnte er bislang nur sehen, dass alle Neuzugänge menschlich gut zu den VTV passen. Die spielerische Anbindung fehle hingegen noch ein wenig.Dabei wäre eine optimale Vorbereitung gerade in diesem Jahr wichtig gewesen, denn das Auftaktprogramm der Mundenheimer hat es in diesem Jahr in sich. Nach dem Auftakt gegen den Vorjahresdritten, der sich weiter verstärkt hat, müssen die VTV zum Drittligaabsteiger VTZ Saarpfalz und empfangen eine Woche darauf die TSG Haßloch, der im Vorjahr nur ein Wimpernschlag zur Oberliga-Meisterschaft fehlte. „Anspruchsvoll“, nennt dies Horlacher. „Wir sind in keinem Spiel in der Favoritenrolle.“ Er baut deshalb vor: „Ich will zumindest sehen, dass wir uns in diesen Spielen weiterentwickeln und zusammenwachsen.“

Zumal er auch in diesem Jahr wieder mit einer sehr ausgeglichenen Spielklasse rechnet. „Budenheim und Saulheim haben sich sehr gut verstärkt, auch Mühlheim hat sich gut ergänzt und Saarpfalz und Haßloch wollen sowieso oben mit dabei sein“, zählt er die Mannschaften auf, die sich seiner Meinung nach an der Spitze drängen werden. „Wie es dahinter aussieht kann ich noch nicht wirklich sagen. Vor allem die Aufsteiger sind ganz schwer einzuschätzen.“ Wobei mit der TSG Friesenheim II einer dieser Aufsteiger direkt vor der Haustür liegt. Für Horlacher kein Problem: „Das ist ein Stadtderby, das macht die Geschichte etwas interessant, aber auch in diesen Spielen gibt es nur zwei Punkte zu gewinnen.“

Überhaupt gilt die Konzentration nur der eigenen Leistung. Dafür gehen die VTV wieder mit einem 18-Mann-Kader in die Saison. „Da muss sich jeder beweisen und darf sich zu keinem Zeitpunkt Nachlässigkeiten erlauben, weil sonst gleich der nächste Spieler bereitsteht.“ Ein Konzept, mit dem die Mundenheimer auch im Vorjahr gut gefahren sind, ohne dass es dabei im Kader zu Unruhen gekommen ist. Er glaubt deshalb, dass seine Mannschaft auch in diesem Jahr wieder das Potenzial für einen guten Mittelfeldplatz hat.

tremmler vorbericht