Durch den 30:17 Heimsieg gegen die - kurz Luft holen -  Spielgemeinschaft Ottersheim/ Bellheim/ Kuhardt/ Zeiskam 2 holen die VTVler zwei extrem wichtige Punkte im Abstiegskampf.

"Die Hornisse kann durchaus ein wehrhaftes Tier sein, wenn es darum geht, ihr Nest zu behüten." so steht es im Wikipedia Artikel unter dem Kapitel "Hornisse und Mensch". Dies trifft dieses Jahr vor allem auf das Kapitel  "Hornisse und Großkatze" zu. Die 36:23 Auswärtsniederlage im Hinspiel gegen die Südpfalz Tiger war der bisherige Tiefpunkt der Saison und läutete Anfang Februar offiziell zum Abstiegskampf. Knapp sieben Wochen und wenige Punkte (auf beiden Seiten) später trafen sich die Teams zum Rückspiel im Amphitheater Schulzentrum (oT).

Von Corona Erkrankungen, Verletzungen und durch Skiurlaub hervorgebrachtes Schlafdefizit geschwächt waren die Hornissen dennoch auf Revanche gesinnt.

Was folgt ist ein Satz, der aufgrund seiner St's und Sch's besser leise gelesen wird.

Frisch operiert schaute Teilstück des Trainergespanns Sch/Sch Jonas Scheiring per Liveticker angespannt dem Spielgeschehen zu, während Benjamin Schäfer zwischenzeitlich Spieler und Coach darstellte.

Nur teilweise mit Trainer auf der Bank erwischten die Hornissen den besseren Start (6:2 10 Min.). Kurz darauf schmolz die Geschlossenheit der VTV Abwehr etwas, wodurch es den Gästen gelang, per Sonntagsspaziergang am Samstag einige Male in Richtung Torerfolg zu laufen (9:7 17 Min.). Weitere einfache Gegentreffer wurden allerdings nach einer, durch Durst gelegten und Konditionsbedingt gern gesehenen Auszeit auf Mundenheimer Seite abgewehrt. Die nun besser gestellte Abwehr erzwang regelmäßig Fehlpässe, sowie Würfe aus dem Rückraum, die Simon Kalveram nicht nur einmal dankend und fangend vor einen Kontakt mit dem Tornetz bewahrte. Dies war der Ausgangspunkt für die nun immer größer werdende Führung. Mit einem 17:9 ging es in die Kabinen. Während in der Kabine regeneriert wurde, wurde in der Halle recherchiert. Wie hoch haben wir das Hinspiel nochmal verloren? Können wir den direkten Vergleich noch für uns entscheiden? Wie viele Tore brauchen wir noch? Wird heute nicht auch noch die Uhr umgestellt? Auf sämtliche Fragen wurden glücklicherweise rechtzeitig Antworten gefunden.

Mit einem acht Tore Vorsprung und dem Ziel diesen auf 14 hochzuschrauben ging es in die zweite Halbzeit. Allen voran wusste Florian Wüst, die Zielgebung zu verstehen und dominierte über die gesamte zweite Halbzeit hinweg in Bud Spencer Kampfszenen Manier. Bälle aus nächster Nähe wurden geblockt als wären sie aus Schaumstoff, im Angriff alles gefangen und anschließend im Tor versenkt und in der Abwehr der eigenen Kraft nicht bewusst, ohne diese auch nur ansatzweise vollends eingesetzt zu haben, auch mal Strafwürfe für die Gäste spendiert. Sein Treffer zum 28:14 war zweierlei Grund zum Jubeln (51 Min.).

Zum einen wurde hierdurch erstmals die angestrebten 14 Tore Differenz erreicht. Zum anderen war es das heutige "Bier-Tor". Die Firma dankt. Durch zwei leichtsinnige Ballverluste stand es kurz darauf 28:16 (56 Min.). Debütant Alexander Keller per Premierentreffer zum 29:16 (57 Min.) Die Firma dankt zweifach. Max Butz für die Gäste zum 29:17 (57. Min.). Name im gegnerischen Spiebericht. Da wird wohl auch ein Kasten in der Südpfalz fällig. Jan Zentgraf mit dem 30:17 (58 Min.) Ballverlust OBKZ und Konterpass in Richtung Debütant Yassin Hajjaj. Ball am Pfosten und Kasten auf der Liste. Firma dankt fast zweimal.

Das letzte fehlende Tor wollte auch in den darauffolgenden zwei Angriffen nicht mehr fallen und so holten die Hornissen zwar den Sieg und zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf jedoch nicht den direkten Vergleich.

Es spielten:

Kalveram

Zentgraf (8/1), Wüst (6), Erlewein (4), Rebholz (4), Nagel (3), Schäfer (3), Keller (1), Hofmann (1), Hajjaj, Sèmon

Das nächste Spiel der VTV 2 ist am kommenden Samstag im fernen Thaleischweiler. Anwurf ist um 19 Uhr.

Hossa Munnrem!