M1 neu

Unsere Herren 1 mussten sich im Spitzenspiel bei der SV 64 Zweibrücken mit 27:24 geschlagen geben. In einer ersten Halbzeit, in der man lange auf Augenhöhe war, ließ man die Hausherren innerhalb von zehn Minuten auf sechs Tore davonziehen. Einige technische Fehler sorgten dafür, dass man den Rest des Spiel diesem Rückstand hinterherrennen musste. Einsatz und Wille waren besonders im zweiten Durchgang überragend.

Unsere Männer kamen gut in die Partie und erzielten durch Benni Treiber das 0:1 (2.). Von da an entwickelte sich ein enge Anfangsphase, in der sich Zweibrücken zwar ab und an auf zwei bis drei Tore absetzte, eine Reaktion unserer Jungs ließ aber nie lange auf sich warten. So wurde aus 6:3 (10.) innerhalb von zwei Minuten der 6:6 (12.) Ausgleich durch einen Treffer von Leo Pfeil. Dazu muss gesagt werden, dass beide Mannschaften nicht an ihrem Leistungslimit spielten, beide Teams machten Fehler, die unter anderem von den harten aber fairen Abwehrreihen erzwungen wurden. Jedoch gingen unsere Jungs etwas unkonzentriert zur Sache und gaben den Ballbesitz oft durch einfache technische Fehler an die Gastgeber ab. Diese wurden dadurch zu Gegenstößen eingeladen erzielen und zogen Tor um Tor davon. Aus 10:8 (20.) wurde innerhalb von gerade einmal zehn Minuten zunächst das 14:9 (26.) und dann das 17:11 (30.), was auch der Halbzeitstand war. Zu diesem Zeitpunkt war noch nichts verloren auch wenn der Abstand deutlich zu hoch ausfiel. So ein Rückstand ist aufzuholen, wenn man mit 100 Prozent Einsatz und Wille in den zweiten Durchgang geht. Und das tat unsere Mannschaft, sie zeigte wie so oft ihre tolle Moral und der Grundstein dafür wurde in der Abwehr gelegt. Fast fünfzehn Minuten ließ man nur einen einzigen Gegentreffer zu, nur neun in ganzen zweiten Halbzeit. Mit der stabilen Abwehr und einem richtig gut aufgelegten Janik Kunz im Rücken, arbeite man sich Tor um Tor heran. Beim 19:16 (42.) war man wieder in Schlagdistanz mit dem Tabellenführer, hatte die schwachen zehn Minuten aus Durchgang eins fast egalisiert. Doch nur fast. Denn die Zweibrücker konnten ihre mittlerweile wackelige Führung von drei Toren erst einmal halten und mit in die Schlussphase der Partie nehmen. Hier hätte unser Team zweimal die Möglichkeit die Wende herbeizuführen, beim Stand von 22:20 (52.) und 24:22 (55.) hätte man den Anschluss wiederherstellen und sich für eine aufopferungsvolle Aufholjagd belohnen können. Doch eben diese hatte Kraft gekosten, Kraft, die unserer Mannschaft jetzt fehlte, um auch den finalen Punch zu landen. Zweibrücken konnte daher wieder davonziehen und unserer Mannschaft gelang es nicht mehr den Abstand in den letzten Minuten nochmal entscheidend zu verkürzen. Am Ende war Zweibrücken mit 27:24 der verdiente Sieger, weil sich unsere Jungs durch zehn schwache Minuten in der ersten Halbzeit fast schon geschlagen gegeben hatten. Beste Torschützen der Partie waren Tim Schmieder und Benni Treiber mit jeweils fünf Treffern.
Gegen Zweibrücken wäre an diesem Tag auf jeden Fall ein Sieg möglich gewesen, wenn man in den zehn Minuten der ersten Hälfte die Leistung der restliche fünfzig hätte abrufen können. Aus dieser Partie lässt sich trotz der Niederlage insgesamt dennoch ein positives Fazit ziehen, da sich unser Team über sehr weite Strecken sehr gut präsentiert hat und gezeigt hat, dass sie mit jedem Team mithalten können. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an alle mitgereisten VTV-Fans, die unser Team lautstark angefeuert haben und ein toller Rückhalt waren.
Für unsere Jungs geht es jetzt in die wohlverdiente Winterpause, immer noch mit einer sehr guten Serie von 16:4 Punkten aus den letzten 10 Spielen. Darauf kann aufgebaut werden. Nach der Pause geht es für unsere Jungs zunächst am 05.01.2020 um 17 Uhr im Pfalzpokal gegen die HSG Eckbachtal, bevor man am 11.01. den TV Offenbach zum ersten Saisonspiel im neuen Jahr in der Hornissen-Arena empfängt. Anfpfiff der Nachholpartie wird um 18 Uhr sein. Wir freuen uns über jeden Fan, der im die Hallen kommt und uns unterstützt. Bis dahin wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

HOSSA MUNNREM