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Auch nach dem Jahreswechsel bleiben sich die Herren 3 treu, verbinden auf spielerischer Art Humor mit Verzweiflung und starten so mit einem Unentschieden in die Rückrunde.

Da für viele wie gewohnt das vergangene Jahr schon im Laufe der Weihnachtsfeier endete, verpassten einige Akteure unserer Gute Laune Truppe die Dinner For One Laufzeiten am 31. Dezember. Wie gerufen kam da der 18. Januar, denn das Spiel unserer Herren 3 gegen die erste Garnitur der HSG Eppstein/Maxdorf ähnelte minütlich dem Slapstick Evergreen.
Die B-Klasse Partie der Extraklasse verlief in der ersten Hälfte noch recht ausgeglichen. Marc Zimpelmann parierte einige anspruchsvolle als auch nach Regelwerk wohl eher als Pass zu definierende Torwürfe und hielt die Herren 3 im Spiel. Im Angriff endeten einige Angriffe bereits bevor sie richtig angefangen hatten. Wie immer hervorzuheben die Strafwürfe unserer Nummer 22 die während ihrer unnachahmlichen Ausholbewegung ganze drei Mal zum Tanz mit dem Leben einlud. Mit einem 14:16 ging es in die Kabinen. Motiviert starteten unserer Wochenendgladiatoren in die zweite Halbzeit.... nochmal 30 Minuten Slapstick.

Während bei Dinner for One noch ein Tigerteppich im Wege lag, vereitelten in der Partie oft die eigenen Beine das gezielte Laufen. Die Beschleunigung mit Ball ähnelte oft Extremsport und ließ vermuten man habe Red Bull als Sponsor gewinnen können. Auch im weiteren Spielverlauf konnten Parallelen mit dem beliebten Theaterstück gezogen werden.
Kurz vor Schluss ist die Trefferquote des treuen Kellners James bei Dinner for One am Nullpunkt angekommen. Auch hier fand sich unsere Gute Laune Truppe zwischenzeitlich wieder. Gezielt am Tor vorbei in Richtung Sprossenwand oder auf den umherfliegenden Torhüter der Gäste. Etliche Chancen auf die Führung wurden überhastet weggeworfen.
Was viele vor lauter Kopfschütteln fast verpasst hätten war der Ausgleich zum 22:22 eine Minute vor Schluss. Bei noch 40 Sekunden Spielzeit Ballbesitz Mundenheim und erneut Fehlwurf. Blitzschn.... Schnell...naja...über mehrere Positionen landete der Ball am Kreis der VTVler wo der letzte Wurf des Spiels erfolgte. 22:23 für die Gäste. Zumindest für einen Bruchteil einer Sekunde. Kreis ab. Die hauchdünne Entscheidung hätte im Kölner Keller vermeintlich Panik-Attacken ausgelöst doch der Schiedsrichter blieb cool. Dies half den VTVlern jedoch nicht mehr viel, den unter dem grellen Jubel des Gästefanblocks wurde die Entscheidung zu spät realisiert.
Mit einem vermeidbaren Unentschieden endete die erste Partie im neuen Jahr, anders als Dinner for One, ohne Happy End.

Wir wünschen der Truppe der HSG weiterhin viel Glück in der laufenden Runde und bis zum Spiel gegen eure Zweite.

Es spielten: Zimpelmann/Blum/Muth - Gregori(3), Lienert (2), Erlewein (2), Rösler (5/4), Scheiring (4), Schäfer (5),Barrow (1), Gössner, Gräf, Altmann, Freyer


Hossa Munnrem