Mit einer 22:29 Heimniederlage misslingt der Rundenstart der zweiten Hornissengarde gänzlich.

Bevor wir uns dem tatsächlichen Spielbericht widmen, gibt es wie jedes Jahr zum Rundenstart eine Zusammenfassung der nun endgültig abgeschlossenen Saisonvorbereitung.

Bis in die Zehenspitzen motiviert, die, wenn überhaupt, minimal visuell sichtbaren Auswirkungen der Handballfreien Zeit weg zu laufen, wurde sich mit teilweise an die 20 Spielern getroffen, um den inneren und äußeren Schweinehund zu überwinden. Fit wie noch nie ging es nach einer rekordverdächtigen vier Monate langen Vorbereitung in das erstes Spiel.

Ja…. das… war letztes Jahr.

Dieses Jahr? Wollen und können wir fast nicht darüber reden.

Die diesjährige Vorbereitung war im Vergleich deutlich schwerer…nicht etwa die Trainingseinheiten an sich sondern viel mehr deren Teilnehmer. 

Als sich Anfang Juni zur ersten Laufeinheit getroffen wurde, standen sich gewohnte Gesichter mit teils ungewöhnlichen Umfängen und unfreiwillig eng anliegenden Oberteilen gegenüber. Daher sahen die ersten Runden auf der Parkinsel auch eher nach Nordic Walking ohne Stöcke aus.

So stand das neugeformte Trainerduo Scheiring/Schäfer (kurz „Schsch“) vor ungewohnten Herausforderungen. Nicht etwa „Laufen“ sondern „Laufen lernen“ war nun Hauptprogrammpunkt. Als es endlich wieder in die Sporthalle ging, wurde diese, wie es sich in der Sportstadt Ludwigshafen gehört, auch schnell wieder renoviert. Bisher hat es seit dem auch nur einmal rein geregent (Stand 25.10.2021).

Die Trainingsbeteiligung während der Vorbereitung wie jedes Jahr identisch – am Anfang hoch, damit der Bauch kleiner wird  - in der Mitte gering, weil der Bauch ist ja jetzt weg – am Ende hoch, weil in 2 Wochen ist ja wieder Rundenbeginn.

Anpfiff.

Der Kader, der am vergangenen Samstag über das Hochglanzparkett des Schulzentrums schwebte, war teils auch ein Resulat der diesjährigen Abmeldung der Herren 3. So kam es, dass hier viele zum ersten Mal nach einer gefühlten Ewigkeit zusammen auf der Platte standen. Was jedoch auf jede erdenkliche Kaderzusammenstellung zugetroffen hätte…

Der reaktivierte und an diesem Tag erfolgreichste Torschütze der VTVler Lars Bolz erzielte in der zweiten Minute den ersten Treffer des Spiels. Nach knapp 19 Minuten standen die Hornissen erstmals einem drei Tore Rückstand gegenüber (7:10). Kurz vor der Pausensirene gelang es dem abseits vom Papier jüngsten und lauffreudigsten Spieler der Hornissen Andre Rebholz auf 12:13 zu verkürzen.

Der Treffer zum 15:16 für die VTVler, erneut vom nimmermüden Andre Rebholz erzielt, war der letzte getätigte Schritt in Richtung Ausgleich (37:22Min.). Denn kurze Zeit später wurde das Spielgeschehen auf Seiten der VTV durch Zeitstrafen bestimmt ( 37:57 Min. / 40:34 Min. / 45:04 Min.).

So gelang es den Gästen, sich nach und nach abzusetzen. Der letzte Treffer des Spiels zum 22:29 für die Hornissen war hier nur noch Ergebniskosmetik.

Mit etlichen Absprachefehlern in der Abwehr stehen die Hornissen in den kommenden Trainingseinheiten einer Menge Arbeit gegenüber.

Es spielten:

Im Tor: Kalveram/Blum

Bolz (6), Rebholz (4), Engert (2), Barrow (2), Erlewein (1), Gössner (1), Lemmert M. (1), Lemmert L. (1), Scheiring (1), Weingarte (1), Schäfer, Wüst

Das nächste Spiel der zweiten Hornissengarde wird zum Halloween Derby. Am Sonntag  geht es zum Gruseln nach Hassloch. Anpfiff ist hier um 17 Uhr.

HOSSA MUNNREM!