Nachdem in der vorherigen Woche zunächst alle Spiele im Pfälzer Handballverband ausgesetzt worden waren, um über den weiteren Verlauf der Runde zu entscheiden, so sollte das Spiel gegen die HR Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim an diesem Wochenende wie geplant stattfinden.

Woran es lag, dass uns der „Flow“ und der Elan der letzten Spiele an diesem Wochenende verloren gegangen waren, darüber lässt sich nur spekulieren.

Von Anfang an gab es leichte Unsicherheiten in der Abwehr, sodass die gegnerische Mannschaft – allen voran Führungsspielerin Johanna Ebel – nicht energisch genug gestoppt werden konnte. So liefen wir bis kurz vor der Halbzeitpause einem kleinen Rückstand hinterher, der jedoch als Folge einer schönen Abwehraktion durch einen erfolgreichen Konter in den letzten Sekunden vor Abpfiff ausgeglichen werden konnte. Halbzeitstand: 14:14.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit lief es direkt schon etwas besser. Mehr Schwung und Dynamik im Angriff, mehr Sicherheit in der Abwehr und ein paar tolle Paraden unserer Torfrau prägten die ersten Minuten. Doch der kleine Vorsprung sollte leider nicht allzu lange halten: Durch zu viele vergebene Chancen und technische Fehler im Angriff vermasselten wir uns leider selbst den Ausbau der erkämpften Führung. In der 47. Minute drehten dann die Damen der HR Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim erneut den Spielstand in ein 19:20 und schafften es bis zur 53. Minute drei Tore Vorsprung herauszuspielen. Doch so einfach wollten wir uns noch nicht geschlagen geben. Mit einer extra Portion Kampfgeist wurden auf und neben dem Spielfeld noch einmal die letzten Kräfte mobilisiert. So schmolz der Rückstand und wir schafften es doch tatsächlich in dieser zittrigen Endphase noch einmal kurz vor Abpfiff das Spiel für uns zu drehen! Doch unglücklicherweise gelang den Gegnerinnen am Ende doch noch der Ausgleichstreffer, sodass wir letztlich zum Endstand von 25:25 einen Punkt verschmerzen müssen.

Doch bei einem Spiel, in dem wir wieder nur phasenweise unser bestmögliches Potential abgerufen haben, können wir eigentlich froh sein, überhaupt einen Punkt gewonnen zu haben… Geholfen haben uns dabei dieses Wochenende Cindy Neurohr und Luna Gebhardt, die uns mit ihren super Paraden den Rücken freigehalten haben. Danke dafür!

Ebenfalls bedanken möchten wir uns bei allen Zuschauern, Fans und Zeitnehmern, die uns in der aktuellen Situation weiterhin treu in der Halle unterstützen!