altJedes Jahr an Allerheiligen ruft unser "Fähnleinführer Martin" die Volleyballer zur Herbstwanderung - und es folgen immer mehr dem Ruf.

Weil alle wissen, dass schöne Touren, Bewegung an frischer Herbstluft, die eine oder andere Schorle oder Sektflasche und gemeinsam viel Spaß locken.


Viele Hunde waren auch dabei, deshalb gibt es im Nachgang zur Wanderung ein "Hunde-Halter-Rätsel".


 


altMit dem Bus ging es ins Grenzgebiet Südwestpfalz / Elsass nach Schönau-Gebüg.

Im (angeblich) ältesten Dorf der Pfalz haben 99 Einwohner !! bisher überlebt - voller Ehrfurcht darüber startete von hier in 253 Höhe ü.NN. unsere Umrundung und evtl. auch Besteigung des Maimonts.

Erstes Etappenziel war nach längerem Anstieg auf 361 m ü.NN. die Burg Blumenstein, vor langer Zeit durch "Ritter Anselm von Batzendorf zu Blumenstein" erbaut.

Allerdings sellemols nicht sehr stabil gemauert, allzuviel ist bis heute nicht übrig geblieben. Darüber waren wir etwas traurig und mussten uns mit der ersten Rieslingschorle trösten.

 

 



Von Blumenstein ging es dann in einigem Auf und Ab zur besser erhaltenen Burg Wasigenstein (340 m ü.NN.), dort wurde seinerzeit einfach besserer Mörtel verbaut.


Wanderführer Martin wies - relativ unbeachtet - darauf hin, dass sich um die Burg vor langer Zeit die Nibelungen herum getrieben haben, hier nochmals die geschichtlichen Hinweise zum Nachlesen: 

Die Schlucht zwischen den beiden Burgen soll der Schauplatz der im Waltharilied beschriebenen Kämpfe sein: Walther von Aquitanien ruhte sich hier mit seiner geliebten Hildegund aus. Als sich die Burgunder unter ihrem König Gunther näherten, stellte Walther sich taktisch geschickt in dem engen Felsentor und tötete elf Kampfgenossen Gunthers. Am folgenden Morgen kam es auf einer Lichtung zum Kampf Walthers gegen Hagen und Gunther: Gunther verlor einen Schenkel, Hagen ein Auge und Walther seine rechte Hand. Hildegund wusch die Wunden mit Rotwein aus und stiftete Frieden. Nachdem der Bruderbund geschlossen war, zogen Walther und Hildegund nach Aquitanien, heirateten und lebten dort als königliches Paar.

Bei uns ging die Stärkung mit fester und flüssiger Nahrung ohne Blutvergießen vonstatten, einige Bilder zeugen davon:

 

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Nach hartem Abstieg ins 250 m ü.NN. gelegene Petersbächel kehrten wird dort in die Walthari-Klause ein (bekannt aus der Nibelungensage). Der Einkehr fiel ein möglicher Aufstieg zum 512 m ü.NN. gelegenen Maimont zum Opfer.

Wir waren aber froh, Schorle, Kuchen, Leberknödel und Flammkuchen in dem Ort zu vertilgen, der 2012 Vize-Europameister im Europäischen Dorferneuerungsprogramm geworden ist (stimmt - ehrlich !!). 

 

Nach unserer Rast hatten wir noch einen Gewaltmarsch von vielen Kilometern nach Ludwigswinkel. Unterwegs gab es dann ein Gruppenbild, auf dem dann wirklich alle Wanderer und alle Hunde zu sehen sind:

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Die Abschlusseinkehr war dann in Ludwigswinkel auf 240 m ü.NN.

Auch hier waren wir stolz, beim Siegerort 2008 "Unser Dorf hat Zukunft" (auch das ist nicht gelogen) Wildbraten, Jägerschnitzel, Hoorische Gefillde und gute Schorle verzehren zu dürfen.

 

 

 

Es war wieder sehr gute Stimmung, 42 VTV-Volleyballer/-innen und 10 Hunde haben gemeinsam Dank Martin einen schönen 1. November in der Pfalz und dem Elsass erlebt.

Wer noch das Hunde-/Halterrätsel machen möchte, muss nur auf das nächste Bild klicken - es gibt Schorle zu gewinnen:

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Vielen Dank auch an Christiane und Karin für die schönen Bilder. Und Helle hat mit seinem sagenhaften GPS-Gerät unsere Tour aufgezeichnet:

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Volleyballer unterwegs

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